Labyrinth an der Elbe

Zum jährlichen Herbst- und Weinfest in Radebeul kann man auf den Elbwiesen durch das wundersame Skulpturenlabyrinth wandeln und fantasievolle Bilderwelten erkunden.

Das Labyrinth aus Paletten und Abfallholz bildet eine temporäre Ausstellungsarchitektur, ein raffinierter Irrgarten, in dem sich die Zeit aufzulösen scheint. Richard von Gigantikow baut wieder mit seinem Team einen Skulpturengarten und wählt dazu den Kniff eines Museums ohne Dach. Rings umher entsteht ein Garten von verschwenderischer Fantasie, dessen labyrinthischer Zauber den Gehenden in Träumen und beschaulicher Betrachtung versinken lässt. Die Arbeitsweise scheint eher dem Theater entnommen, den freien Projekträumen, oder den Off-Spaces. Sie fangen einfach an zu bauen und lassen ihr labyMania fliegen, frech, bilderstürmerisch und frei. Es handelt sich dabei um eine ganz eigene Strategie der Präsentation von Gegenwartskunst im öffentlichen Raum. Wo, wenn nicht hier am Hundetanzplatz hinterm Deich. Immer wieder: Jetzt oder nie.

Als Symbol vom verworrenen Pfad des Lebens gehört das Labyrinth zu den ältesten Kulturgütern der Menschheit und ist angesichts einer ebenso komplexen wie undurchschaubaren Welt von hoher Aktualität. Ein Labyrinth zu begehen heißt: verstehen und nicht erklären, heißt einweihen und nicht belehren, heißt Mythos und Initiation.

Das feurige Finale löst alle Mühen auf.

Labyläum ° 2019

Labymenta ° 2018

Labystan ° 2017

Labymania ° 2016

jubiLaby ° 2015

labyLove ° 2014

labyParadi ° 2013

labyFari ° 2012

labyLaMancha ° 2011

labyMusica ° 2010

labyLiLaLu ° 2009

 

 

Richard von Gigantikow und André Wirsig, LABYmania–Bilderclown & Hoffotograf, © 2016 Fotos & Satz: André Wirsig

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