Labyrinth an der Elbe

„Alles ist so schön, aber nicht genehmigungsfähig“ – über das Entstehen und Vergehen des Labyrinths in Radebeul Altkötzschenbroda 2019
Film von Marco Borowski

#labyratorium ° 2020

Mitten in den Elbwiesen bei Altkötzschenbroda wird Ende August dieses Jahres eine Holzskulptur auf der Elbwiese gebaut.

Die Holzskulptur ist luftigleicht und begehbar.

Seit Jahren baut Richard von Gigantikow gemeinsam mit seinen Team das Labyrinth in Radebeul auf. Nur dieses mal für den ganzen September.

Diese Kunstinstallation könnte nur für sich 30 Tage lang ganz alleine stehen in den Weiten der Elbwiese…

…das wäre Langweilig und Langeweile hatten wir dieses Jahr ja schon genug.

Wir würden jedes Wochenende den Skulpturengarten durch Künstler bespielen lassen, selbstverständlich honoriert.

#LABYRATORIUM Eröffnung Sonnabend 29. August 2020, 19 Uhr

Adresse: Panzersteg, Radebeul 01445

Planung fortlaufend
Aufbau: Ende August 2020
Bespielung der Installation: September
2020

Konzept: Reinhard Zabka, Juliane Vowinckel

Zum Labyrinth

Zum jährlichen Herbst- und Weinfest in Radebeul kann man auf den Elbwiesen durch das wundersame Skulpturenlabyrinth wandeln und fantasievolle Bilderwelten erkunden.

Das Labyrinth aus Paletten und Abfallholz bildet eine temporäre Ausstellungsarchitektur, ein raffinierter Irrgarten, in dem sich die Zeit aufzulösen scheint. Richard von Gigantikow baut wieder mit seinem Team einen Skulpturengarten und wählt dazu den Kniff eines Museums ohne Dach. Rings umher entsteht ein Garten von verschwenderischer Fantasie, dessen labyrinthischer Zauber den Gehenden in Träumen und beschaulicher Betrachtung versinken lässt. Die Arbeitsweise scheint eher dem Theater entnommen, den freien Projekträumen, oder den Off-Spaces. Sie fangen einfach an zu bauen und lassen ihr labyMania fliegen, frech, bilderstürmerisch und frei. Es handelt sich dabei um eine ganz eigene Strategie der Präsentation von Gegenwartskunst im öffentlichen Raum. Wo, wenn nicht hier am Hundetanzplatz hinterm Deich. Immer wieder: Jetzt oder nie.

Als Symbol vom verworrenen Pfad des Lebens gehört das Labyrinth zu den ältesten Kulturgütern der Menschheit und ist angesichts einer ebenso komplexen wie undurchschaubaren Welt von hoher Aktualität. Ein Labyrinth zu begehen heißt: verstehen und nicht erklären, heißt einweihen und nicht belehren, heißt Mythos und Initiation.

Das feurige Finale löst alle Mühen auf.

Letztes Jahr im Labyrinth

Labyläum ° 2019

Labymenta ° 2018

Labystan ° 2017

Labymania ° 2016

jubiLaby ° 2015

labyLove ° 2014

labyParadi ° 2013

labyFari ° 2012

labyLaMancha ° 2011

labyMusica ° 2010

labyLiLaLu ° 2009

 

 

Richard von Gigantikow und André Wirsig, LABYmania–Bilderclown & Hoffotograf, © 2016 Fotos & Satz: André Wirsig

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