Osteraktion im Lügenmuseum zu Radebeul

Osteraktion im Lügenmuseum zu Radebeul: Ein überzeugendes Plädoyers für das Staunen

Das legendäre Museum der Dinge, die es nicht gibt, ist in den Osterferien vom 19. – 28. April 2019 täglich 13-18 Uhr geöffnet.

Spricht man dann die Wahrheit, wenn man im Lügenmuseum lügt?

Der Künstler Richard von Gigantikow hat nach dem Motto von Federico Fellini „Ich habe mir alles selbst erfunden, eine Kindheit, eine Persönlichkeit, Sehnsüchte, Träume, Erinnerungen, um sie erzählen zu können…“ ein eigenes Museum geschaffen. Er hat es auch gleich Lügenmuseum genannt, um den Kritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen. Dabei ließ er sich von dem Ungehörigen, der Geschmacklosigkeit und dem Skandal nicht abhalten, denn ein Künstler, der sich davor fürchtet, sei nicht viel wert. Mit einem eigenen Museum als kulturelle Überlebensstrategie im ländlichen Raum entzog er sich den Mechanismen des Kunstmarktes. Die virtuosen „Lügen“ dieser kunstvollen Wunderkammern sind dabei immer als solche zu erkennen.

Mit dem Lügenmuseum möchten wir das angeborene Talent der Menschen zur Freude anregen, damit es wieder aufleben kann. Dabei handelt es sich um ein totales, alle Sinne erfassendes, dreidimensionales, interaktives Künstlermuseum. Ob das klar wird oder nicht, spielt hier keine Rolle. Die sanfte Berührung der Poesie schlüpft dabei am starren Reglement des Museumswesens vorbei. Im wesentlichen setzt es sich für die Rückkehr zum wahren Selbst ein, von dem man annimmt, dass es unschuldig und unverstellt ist.

Es lügt mich, es lügt mich nicht. Das Publikum hat längst entschieden.
Sie lieben es: das Lügenmuseum im Gasthof Serkowitz in Radebeul.
Hier sein oder nicht sein, ist keine Frage mehr.

Lügenmuseum, Kötzschenbrodaer Strasse 39, 10445 Radebeul
Richard v. Gigantikow  
Handy 0176 – 99 02 56 52
www.luegenmuseum.de    info@luegenmuseum.de

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