Museum

Psychedelica Maschinka luegenmuseum

Psychedelica Maschinka:
Der Sinn der Apparate ist es: der Leere, dem Nichts auf die Spur zu kommen. Die Quintessenz der Forschungen mit bewusstseins- erweiernden Haushaltsgeräten führten zur Erfindung der Psychedelica Maschinka. Ihr erster Einsatz verursachte 1989 den Fall der Mauer.

Kathedrale des Sozialismus

Kathedrale des Sozialismus oder das Vittoriale der Ostdeutschen:
Sie zeigt die Lüge der im rosa Licht erscheinenden Geschichte. Nicht für jeden war die DDR ein Gefangenlager mit Wachtürmen und Stacheldrath. Für viele Verweigerer, Bürgerrechtler und Künstler schon. Ihre Wut und ihr erlebtes Unrecht begannen die Künstler stellvertretend in ihrer Kunst auszudrücken und umzuformen.

Fontanes Wanderschuh im Luegenmuseum

Fontanes Wanderschuh:
Kritik an schlechten Museen, so scheint es hier jedenfalls, ist: besseres, intelligenteres und ästhetisch raffinierteres Museum öffentlich vorzuführen. Was Museum auch sein kann, darauf möchte Sie dieses Museum neugierig machen.

collagen reinhard zabka luegenmuseum radebeul

Collagen
Aus Wut darüber, dass seine Bilder immer wieder ausjuriert wurden, zersägte der Künstler, der sich später Richard von Gigantikow nannte, seine Bilder. Dann klebte er sie wieder zusammen, übermalte und überklebte immer wieder und verarbeitete sie zu Altären

Atelier des Dissidenten Luegenmuseum radebeul

Atelier des Dissidenten
„Künstler werden ist nicht schwer – Künstler sein dagegen sehr“. R.Rehfeld Streitend und flunkernd, vor und nach der Wende verwist der Raum auf die kunst- und kulturgeschichtliche Bedeutung und die kreativen Potenziale der staatsfernen Kunst. „Eine Lücke im Universum“- Installation.

unsterblicher elvis luegenmuseum radebeul serkowitz

Unsterblicher Elvis
Ein Trödelhändler schwatzte dem Museum ein Bild von Elvis auf. Lächelnd war er nicht tot zu kriegen. In seinem Schrank kann er nun unsterblich weiter singen.

Flur: In der Ahnengalerie hängt ein Porträt der Gründerin des Lügenmuseums: Emma v. Hohenbüssow. An der Wand befinden sich drei Sgraffitos von Hermann Glöckner. Beim Öffnen der Kästen ist ein Hörbild der verschollenen Kyritzer zu vernehmen

Indiversen

Foto 1,2,3,4: André Wirsig; Foto 5,7: Jahn Oelker; Foto 6,8: Reinhard Zabka