Impuls für den öffentlichen Raum

Labyratorium 2020. Hintergrund

Ein kritischer Impuls für den öffentlichen Raum
im alltäglichen Spannungsfeld der Pandemie.

Durch die Pandemie sind große Veranstaltungenformate in Frage gestellt. Enttäuschungen können durch Ersatzhandlung ausgeglichen werden, wenn diese zweiten Handlungen eine gewisse Ähnlichkeit mit der ersten haben. Der Einfluß der Ähnlichkeit für den Ersatzwert ist stärker als der des Schwierigkeitsgrades.

So schlagen wir vor ein LABYratorium aus Paletten auf den Elbwiesen zu errichten, ein wundersames Skulpturengarten, einen Wallfahrtsort, eine temporäre Ausstellungsarchitektur, einen Wandelgang durch eine fantasievolle Bilderwelt.

2020 den ganzen September: ein Team unter der Leitung von Richard von Gigantikow errichten einen Skulpturengarten auf den Elbwiesen bereits im August. Für die Betreuung werden Künstler oder Interessierte mit einem Honorar einladen, jeweils eine Woche dort zu kampieren, daran zu wirken, mit den Besuchern zu kommunizieren und für nächtlichen Schutz zu sorgen.

Der Eintritt erfolgt durch ein Tor, Hinweise und Gebrauchsanweisung sind auf einer Tafel angebracht. Die Besucher betreten einen Garten von verschwenderischer Fantasie, dessen Zauber den Gehenden in beschauliche Betrachtung und in seine Träumen versinken lässt. Der spielerische Umgang überwindet Schwellenangst, vermittelt Leichtigkeit und Selbstbewusstsein. Als kulturelle Praxis setzt sich partizipativ für den Kulturstandort Radebeul ein.

Foto: André Wirsig

Seinen Sie herzlich eingeladen!

Konzept: Zabka (Richard von Gigantikow), J. Vowinckel

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