Labypoly

ist ein partizipatives Kunstprojekt rund um den historischen Gasthof Serkowitz

Labypoly feiert 300 Jahre Baron Münchhausen, den phantastischen Erzähler. Labypoly verbindet das Kunstmuseum mit dem Engagement für das historische Gebäude und der Projektarbeit zeitgenössischer Künstler im öffentlichen Raum.

Zehn Künstler machen dies sichtbar, entwickeln ortsbezogene Ideen und realisieren diese mit Partnern der Umgebung im öffentlichen Raum.

Dafür laden wir Bürger ein, auf ihren Dachboden und in ihrem Schuppen zu schauen und herumliegende Kunstwerke, die weiter keinen Erinnerungs- oder sonstigen Wert haben, dem Lügenmuseum zur weiteren Verwendung durch regionale Künstler zu schenken.

Die Kunstwerke können am 18. Juli 2020 zwischen 12 und 19 Uhr in das Lügenmuseum gebracht werden.

Die Kulturgeographin Juliane Vowinckel wird die Geschichten der Fundstücke dokumentieren und fotografieren. Sehr gerne können die Spender ihre Geschichte in notierter Form schon bereithalten.

Die Schenkungen werden von zehn eingeladenen Künstlern überarbeitet und/oder umgeformt. Unsere Künstler treten mit den Fundstücken in einen Dialog und formen daraus einen aktuellen Beitrag. Im Dialog spielt neben Formen, Farbe und Stil die dokumentierte Geschichte des Bildes eine wichtige Rolle. Die transformierten Werke werden anschließend in einer Ausstellung präsentiert.

An der Fassade des Lügenmuseums werden Abbildungen der entstandenen Werke ausgestellt. Die Originale werden im Saal des Lügenmuseum präsentiert. Ende November werden die Kunstwerke für einen guten Zweck versteigert.

Das Lügenmuseum in Radebeul im Ortsteil Serkowitz überzeugt durch seine Fülle von unendlichen Möglichkeiten in einer scheinbar engen Welt. Durch die Umformung verfließen Altes und Neues. So erfahren die Fundstücke durch die Künstler eine Verwandlung. Letztendlich bekommt die zuvor verstaubte Kunst eine aufgefrischte Bedeutung.

Konzept: Reinhard Zabka und Juliane Vowinckel

Träger: Kunst der Lüge e. V.

Tel. 0176 – 99 02 56 52