Labypoly – ein partizipatives Kunstprojekt rund um den historischen Gasthof Serkowitz

Das Kunstprojekt Labypoly bezog sich auf den Ursprung des Spieles Monopoly, welches auch die Möglichkeit eines gemeinschaftsbildenden Verlaufes vorsah. Heute überschattet von der Intention, alles wirtschaftlich zu verwerten und die Mitspieler in die Insolvenz zu treiben.
Insgesamt sechzehn Künstler entwickeln ortsbezogene Ideen und realisieren diese im öffentlichen Raum.

Eine Fassadengalerie präsentiert Werke von Rose Schulze, Klaus Liebscher, Sophie Cau, Birgit Schöne, Dorota Zabka und Richard von Gigantikow. Die Jedermanngartenschau von Samuel Bruder lädt zu einem kleinen Rundgang ein. Labypoly verbindet das Kunstmuseum mit dem Engagement für das historische Gebäude, mit der Projektarbeit zeitgenössischer Künstler im öffentlichen Raum. Es gibt Filme auf YouTube und auf der Webseite des Lügenmuseum. Künstlerische Leitung hatten Juliane Vowinckel und Reinhard Zabka.

Labypoly – Kurzfilm von Reinhard Zabka, 2020

Die Ausstellung von Klaus Liebscher zu seinem 80. vollendete das Kunstprojekt Labypoly mit einer Rauminszenierung im großen Saal des Lügenmuseums. Elf großformatige Bilder und Skulpturen von Klaus Liebscher wurden mit Lichtinstallationen von Claudia Reh, Skulpturen des brasilianischen Künstlers Getulio Damado, einem Objekt-Orchestrion von Richard von Gigantikow und künstlerischen Umformungen von Rose Schulze und Sophie Cau inszeniert. 


Labypoly, Kunst rund um den Gasthof Serkowitz, wurde gefördert von der Stadt Radebeul, dem Kulturraum Meißen, der Sparkassenstiftung Meißen und dem Kunst der Lüge e. V.

Klaus Liebscher, Action Painting, Berlin, Zionskirche 2019
Foto: André Wirsig