Jahresendausflug ins Lügenmuseum

Ein Schülergruppe aus dem Literaturmuseum Gleimhaus Halberstadt untersuchte in diesen Jahr den Spaßfaktor der Museen in Dresden. In dem historischen Gasthof Serkowitz, ein Pilgerort an einer ehemaligen Furt der Elbe, fanden sie ein Museum, gemütlich wie ein Wohnzimmer. Nach einer Einführung und einem Lügentee erlebten sie ein Museum, welches von einem Künstler konstruiert wurde. Sie folgten den Ideen, die wie Wolken mit der Empfindung der Freiheit, die durch die zwölf Räume des Kunstmuseums zogen. Plötzlich standen sie vor der Frage: Wenn man im Lügenmuseum lügt, spricht man dann die Wahrheit? Sie fanden heraus: Der Sinn für Humor im

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Besinnung zwischen Täuschung und Enttäuschung

Überall auf der Welt verweigern Menschen den allgegenwärtigen Stress des Konsums. Dies kann man beim Anblick der überfüllten Räume des Lügenmuseums reflektieren. Es gibt einen Weihnachtsbaum von den Philippinen, einen weiteren von 89´, das Loch aus der Zauberflöte von Mozart. Mit „leuchtenden Kinderaugen“ können sich die Besucher aller Generationen von sinnlosen Weihnachtsgeschenken aus über 200 Jahre verzaubern lassen, sie sich über das irrwitzige Zeug wundern oder den Einfallsreichtum bestaunen. „Es ist nie zu spät, eine glückliche Kindheit zu haben.“ Ben Furman Das Lügenmuseum ist nicht die Kapitulation vor der Komplexität der Welt, sondern eine Form der Bewältigung dieser.

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Labystan Finnisage am 9. November 2019

Wer nonkonforme Kunst der DDR sehen will, der muß!! in die Zionskirche Berlin gehen. Die Ausstellung Labystan zeigt eine andere Seite der DDR Kunst, die unter die Haut geht. Finissage: 9.11.2019 19 UhrHans Krüger Holzfeuerwerk zum Mauerfall Uwe Kropinski guitar Ort: Zionskirche Berlin Labystan, eine atemberaubende Rauminszenierung präsentiert in einer luftigen improvisierten Ausstellungsarchitektur künstlerische Positionen der Untergrundkultur der DDR vor einem authentischen Hintergrund, der Zionskirche Berlin. Eine Tiefendbohrung in die Gegenkultur schlägt einen lebendigen Bogen ins Heute. Es gibt Objekte, Installationen, Plakate, Storys, Videos, Performances und lebendige Begegnung auf Augenhöhe. Ausstellende Künstler: Annemirl Bauer Bemalte bemalte Objekte, Kurt

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Labytopia89, Altäre der Revolution? Teil II

Wer nonkonforme Kunst der DDR sehen will, der muß ins Lügenmuseum Radebeul gehen. Die neue Ausstellung „Labytopia, Altäre der Revolution?“ präsentiert 8 Künstler im Tanzsaal des Gasthofes Serkowitz. Die gut besuchte Ausstellung „Labytopia89“ in der Kreuzkirche Dresden, Altäre und Installationen von 8 Künstlern, landen nun im Lügenmuseum Radebeul. Sie ist der vierte Teil eines Ausstellungszyklus zum Herbst 89, begann mit „Labystan“ in der Zionskirche Berlin, eine atemberaubende Inszenierung, die unter die Haut geht. Labytopia89 erinnert an die Träume und Visionen der Akteure von 89, an Notstandskreativität, an die Macht der Phantasie im Angesicht der Zensur und verbindet diese

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Wenn man im Lügenmuseum lügt, spricht man dann die Wahrheit?

In den Herbstferien ist das Lügenmuseum Radebeul täglich geöffnet: 14.-27. Oktober 13-18 Uhr Das Lügenmuseum ist ein familientaugliches Ausflugsziel von hohem Schauwert. Es beschäftigt sich mit der absurden Maschinerie des Lebens. In den verschlungenen Räumen hat man immer wieder das Gefühl, man werde aus diesem faszinierenden Labyrinth vielleicht nie mehr herausfinden. Doch wenn man nicht aufgibt, gelangt man beim Wandeln durch die thematischen Räume irgendwann an einen geheimnisvollen Punkt, an dem man nicht mehr den einen einzig richtigen Sinn-Ausweg sucht, sondern das immer tiefere Sich-Verlieren in dieses Museum zu genießen beginnt. Manche Besucher meinen, dass es nicht schmeckt.

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Labyläum. Das Labyrint wird 20 Jahre alt

Laby wie auch immer, Namenszauber im Jubiläumsjahr der Friedlichen Revolution. Wenn Zabka eine Ausstellung in Ostberlin inszenierte, dann wurden sie von Besuchern gestürmt. So auch gerade in der Zionskirche Berlin: An einem authentischen Ort der Friedlichen Revolution hat er mit Künstlern der damaligen Gegenkultur die sakrale Atmosphäre aufgemischt. Die Ausstellung Labystan ist eine atemberaubende Inszenierung, die unter die Haut geht. Was dem russischen Regisseur Ilya Khrzanowvsky mit seinem Mauerprojekt „DAU“, der Zustimmung der Berliner Senats und dubiosen Millionen-Sponsoren dann letztendlich doch nicht gelang, das ist Zabka und seinem Team mit einem Handstreich gelungen. Er stellte vor die Zionskirche einen Schlagbaum und

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Labytopia – die KUNSTausstellung in der Kreuzkirche Dresden

Labytopia – Altäre der Revolution?Eine Ausstellung in der Kreuzkirche Dresden zu 30 Jahre Friedliche Revolution Eröffnung: 11. September, 18 UhrEinführung: Sup. Christian Behr, Laudatio: Susanne Altmann, Kurator: Reinhard ZabkaMusikalische Begleitung: Irina Bugataja Harmonika und Robert Hennig Geige Labytopia weckt Erinnerungen an DDR, an Notstandskreativität, an die Macht der Phantasie, an die Träumen und Visionen der Akteure von 89.Etliche Künstler standen in den Zeiten der SED-Diktatur unter Beobachtung, konnten nur eingeschränkt arbeiten, erhielten Berufsverbot oder wurden inhaftiert. Die Kuratoren Juliane Vowinckel und Reinhard Zabka laden anlässlich des Jubiläums des Herbstes 89 zu Labytopia acht Künstler ein: Klaus Liebscher: Dialog,

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Labytopia – Altäre der Revolution?

Eine Ausstellung in der Kreuzkirche Dresden – 30 Jahre Friedliche Revolution Eröffnung: 11. September, 18 Uhr Einführung: Sup. Christian Behr, Laudatio: Susanne Altmann, Kurator Reinhard Zabka Musikalische Begleitung: Irina Bugataja Harmonika und Robert Hennig Akkordeon Labytopia – Altäre der Revolution in der Kreuzkirche Dresden ist der zweite Teil der mehrteiligen Ausstellungsreihe über den Herbst 89`. Der erste Teil Labystan wurde letztes Wochenende in der Zionskirche Berlin feierlich eröffnet. Die Besucher Labystans passieren vor der Kirchentür einen Schlagbaum und ein Grenzhäuschen und betreten ein fernes Land. Das Gesamtkunstwerk mit 14 beteiligten Künstlern unter der Regie von Reinhard Zabka erinnert

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Labystan – 30 Jahre friedliche Revolution

Labystan ist eine Tiefenbohrung in die Gegenkultur der DDR, die einen lebendigen Bogen ins Heute schlägt. In der luftigen Ausstellungsarchitektur warten Stories, Videos, Performances, Installationen und lebendige Begegnung auf Augenhöhe. Zu den zwei Eröffnungstagen am 31. August und 1. September erwartet die Besucher zahlreiche künstlerische Beiträge. Der Ausstellungsort, die Zionskirche zählt zu den bedeutenden Orten der „Friedlichen Revolution“ in Berlin. Im Keller des Pfarrers wurden Flugblätter und Untergrundzeitungen gedruckt. Als die Mahnwachen vor der Zionskirche von der Polizei bedrängt wurden, da stellte sich jemand als Bauleiter vor und markierte mit einem Kreidestrich die Grenze des Kirchengrundstücks. Die Regie

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