Interieur Underground oder die Kunst zu widerstehen

Gegenkultur und Subkultur in der DDR Die Gedenkstätte Bautzner Straße zeigt noch bis zum 31. August 2018 in Kooperation mit dem Lügenmuseum Radebeul e. V. die Plakatausstellung Interieur Underground und Arbeiten von Reinhard Zabka aus den 1980er Jahren.

Zeugnisse vom aufrechten Gang im Untergrund

Zeugnisse vom aufrechten Gang im Untergrund. Neuerscheinung: »’89 Geschichten der Friedlichen Revolution« in DDR Michael von Hintzenstern, GLAUBE + HEIMAT, Nr. 3 vom 21. Januar 2018

Gunhild Kreuzer

»…weil bei der Frage, wo kommst du her, da denke ich doch, dass die denken, dass ich denke, dass die und deswegen ist es ja gut, weil inzwischen wissen ja die, die hier sind und mögen manche von denen auch noch so weit zurückgehen, dass sie auch nur irgendwann mal hierher gekommen sind und deswegen begrüßen die, die jetzt hier sind, die, die jetzt kommen mit der Frage: »Wieso kommst du denn jetzt erst?« Gebietsneurose Foto: André Wirsig Gunhild Kreuzer zur Eröffnung einer konspirativen Kunstsammlung als neuer Teil der Dauerausstellung am 9.Dezember 2017 unter dem Titel „Interieur Underground“

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Bildergalerie Interieur Underground

Zur Ausstellungseröffnung (9. Dezember 2017) Interieur Underground im Lügenmuseum in Radebeul-Serkowitz gab es ein Redebeitrag aus der kunsthistorischen Sicht von Teresa Ende, ein Beitrag von Thomas Gerlach, der die Katalog Texte mit bearbeitet hat, und ein Beitrag aus der Perspektive der Subkultur von Historikerin Katharina Lenski.

Presse/Pressemitteilung

Nonkonforme Kunst in der DDR Teresa Ende, Dresdner Neuste Nachrichten, 13. Februar 2018 Zeugnisse vom aufrechten Gang im Untergrund Neuerscheinung: »’89 Geschichten der Friedlichen Revolution« in DDR Michael von Hintzenstern, GLAUBE + HEIMAT, Nr. 3 vom 21. Januar 2018

Interieur Underground

Neuer Raum in der Dauerausstellung Lügenmuseum Eröffnung 9. Dezember 18.00 Uhr Hartmut Dorschner — sax, Teresa Ende, Katharina Lenski, Thomas Gerlach, Gunhild Kreuzer, Ulli Sachse und Reinhard Zabka

Die Lüge ist ewig, weil ..

Die Lüge ist ewig, weil sie wahr ist. Sonderausstellung und Katalog mit Geschichten von 1989 im Lügenmuseum von Ralf Nachtmann jot w.d. Die Andere aus Martahn-Hellersdorf. 23. Jahrgang, Nr. 1/2018, 257. Ausgabe, Seite 10

Ausstellungshintergrund

Thema Interieur Underground ist der Titel einer neuen Rauminszenierung im Lügenmuseum Radebeul. Sie zeigt Kunstwerke randständiger Künstlern und der Subkultur der DDR. Dieser Raum und die dazugehörige Publikation vermittelt Einsichten in die ästhetischen Ausdrucksformen subkultureller Künstler bis hin zu den bilderstürmerischen Installationen der friedlichen Revolution in Ostdeutschland von den 1968-Jahren bis 1990. Der Underground (englisch, wörtlich: Untergrund) in der Kunst, in Ost wie in West, ist eine Szene, die als Gegenkultur nicht auf die Masse ausgerichtet ist, eigene Codes und eigene Sprachen entwickelt und unabhängig produziert. Ihre gesellschaftliche Taktlosigkeit ist ein in der Kunst äußerst schöpferischer Faktor.

Ulli Sachse

WuKaMenta #serkowitz 2016 – 100 Jahre DADA. Am 7. Oktober 2016 im Lügenmuseum. Foto: André Wirsig Labyrint der Wende 2009. Am 27. August 2009 in der Marienkirche von Frankfurt (Oder). Foto: André Wirsig Seit 1977 14 Jahre als Bühnenkomponist und Schauspielmusiker an verschiedenen Bühnen der DDR als Geräuschemacher beschäftigt: z.B. Staatstheater Schwerin, Greifswald, Neustrelitz, Anklam, Frankfurt/Oder, Annaberg/Buchholz, Halle, Theater unterm Dach/Berlin. 1984 u. 89: Musik zu zwei Hörspielen und Puppenspielen; 1992: Teilnahme am Artfestival Bali/Indonesien; 1995/96: musikalische Begleitung zweier Theatersommerprojekte mit Kindern und Jugendlichen; 1998: Mitwirkung beim ersten Musikfestival nach dem Krieg in Jajce/Bosnien; Seit 1992 mehrere Auftritte

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