Doro Kuhbandner – unverbesserlich 2014

Lebt und malt seit 1965 in Radebeul 1970 bis 1980 Schulbesuch (keine weiterführende Schule zugelassen, da keine Pionier- und FDJ Mitgliedschaft und keine Jugendweihe!) aktiv in der Jungen Gemeinde der Friedenskirche – Radebeul Lehre in einer privaten Handbuchbinderei Buchbinderin in der Sächsichen Landesbibliothek Dresden 1986 Sohn Richard geboren 1989 Sohn Friedrich geboren Mitarbeit- und aufbau des Familienzentrum in Altkötzschenbroda Arbeit in der Medienzille Radebeul Sachbearbeiterin im Bischöflichen Ordinariat Dresden Ausbildung zur Krankenschwester 2000 Sohn Albrecht geboren Arbeit im ambulanten Pflegedienst 2005 Sohn Ludwig geboren Arbeit als Tagesmutter Seit 2010 freischaffend als bildende Künstlerin tätig Mitglied im Dresdner Künstlerbund

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Reinhard Zabka alias Richard von Gigantikow

Erfinder und künstlerischer Leiter von WuKaMenta 2016, 2017 und 2018. Bereitet sich gerade auf die Schaubudensommer in Dresden mit dem vierten Akt von WuKaMenta 2018. Museumsführer vom Lügenmuseum und künstlerischer Leiter von jährlichen Skulpturengarten in Radebeul an der Elbe. Reinhard Zabka bei WuKaMenta #neumarkt 2017. Bilder: André Wirsig Beitragsbild: André Wirsig

Das Lügenmuseum entpuppt sich als das Wahre DDR Museum in Radebeul

Nach der Schließung des DDR Museums in Radebeul übernimmt das Lügenmuseum nun diese Rolle. Auch wenn das Lügenmuseum nicht in die Kategorie der Ostalgie gehört, können die Besucher authentische DDR Geschichte erleben: die Poesie des Untergrunds, die kostbaren Eigentümlichkeiten der ausgegrenzten Kunst, die unkonventionellen Ideen der ostdeutschen Subkultur. Sie verweisen auf die Hoffnungen und die Verzweiflungen stellvertretend ausgegrenzter Jugendlicher, auf die Macht der Phantasie im Angesicht der Zensur. Nach einer Einführung und einem Lügentee beginnt der Rundgang durch die zehn Räume. Der Raum „Atelier eines Dissidenten“ zeigt die Notstandskreativität der Mangelwirtschaft, der Raum „Vittoriale der Ostdeutschen“ die produktive

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RiRaRutsch zur DaDa-Dekade

Ausstellung von Richard von Gigantikow zur DaDa-Dekade 2012-2022 13.1. bis 22.2.2017 in Weimer, C.Keller & Galerie Markt 21 e. V.  DADAMENTA trifft WuKaMenta Die 2012 gestartete DADA-DEKADE hinterfragt 2017 unter dem Motto „Reformation, Revolution, Reklamation“ historische Ereignisse, die vor 500 bzw. 100 Jahren für Furore sorgten: Luthers Thesenanschlag und die Große Sozialistische Oktoberrevolution. Dabei reagiert sie zugleich auf brisante gesellschaftspolitische Entwicklungen. Anlässlich des sechsten Themenjahres wird deshalb die alljährliche Performance „Neujahrsempfang“ mit einer Ausstellung des Ideenmillionärs Richard von Gigantikow verknüpft, den „Die Zeit“ als „letzten Dadaisten des wilden Ostens“ bezeichnete. Der gebürtige Erfurter, der bereits in den 1980er

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