LABYmania–Bilderclown & Hoffotograf

Eröffnung: 29. Dezember 2016, 18 Uhr im Glashaus der Landesbühnen Sachsen Musik: Jan Heinke Sich dem Werk des Objektkünstlers Reinhard Zabka zu nähern, kommt dem Gang durch ein Labyrinth sehr nahe. Lange Jahre entwickelte er seine Arbeiten aus Protest gegen das bürgerliche Leben in der DDR und wurde von den Behörden permanent unterdrückt. Und auch heute will er die Menschen dazu anregen, „um die Ecke zu denken“, in seinen Objekten und Labyrinthen hinter der vermeintlichen Lüge, die Wahrheit zu entdecken. Schon sein Lebensweg ist keineswegs geradlinig. Er begann in Erfurt, wo er 1950 geboren wurde, ging über Berlin,

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Interieur Underground 2017

Zur Ausstellung Interieur Underground plant das Lügenmuseum eine Begleitdokumentation. Darin werden 99 Geschichten von randständigen, ausgegrenzten Künstlern und der Subkultur der DDR erzählt. Sie machen auf die besondere kunst- und kulturgeschichtliche Bedeutung und auf die kreativen Potenziale der staatsfernen Kunst aufmerksam. Einladung zur Teilnahme Dafür brauchen wir Eure Erinnerungen. Geplant ist je eine Seite Text (1800 Zeichen inkl. Leerzeichen) und eine Abbildung konkreter Objekte wie Fotos, Vorladungen o. ä. aus Eurem Archiv. Eine kurze Vita (500 Zeichen) im Anhang soll die Brüche zeigen und andererseits die personelle Kontinuität. Die Texte werden von einem Lektor betreut. Die beteiligten KünstlerInnen

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26.11.2016 – DaDa wird 100 Jahre jung!

DaDaMenta trifft WuKaMenta 100 Jahre DaDa – die Geburtstagsfeierlichkeiten eröffnen das Lutherjahr! 26. 11. 2016 um 19 Uhr, Lügenmuseum Radebeul, der Eintritt ist frei In Zürich wurde das Jubiläum der antikünstlerischen Bewegung DaDa groß gefeiert. Im Elbtal blieb es ruhig, Pegida wurde als dadaistische Bewegung nicht anerkannt. Nach Luther, der die deutsche Schriftsprache einführte und der freikirchlichen Reformbewegungen im 19. Jahrhundert, folgte DaDa, als dritte Welle des reformfreudigen Christentums. Anfang des 20 Jahrhunderts befreite DaDa der Sprache vom Sinn. Beuys erweiterte den Kunstbegriff, Zabka erweiterte das Museum und Dario Fo spielte lieber auf öffentlichen Plätzen. DaDa ist antikünstlerische

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Hinterland im Kulturhaus Mestlin

Wer Sehnsucht nach dem Lügenmuseum hat: Ein Ausflug in das herbstliche Hügelland, HINTERLAND, ein sympathischer Markt für alle, die ein besonderes Geschenk suchen, das sozialistische Musterdorf Mestlin und das Lügenmuseum im Saal auf einen Streich. HINTERLAND 2016 — der Marktplatz für Kunst, Mode, Handwerk — im großes Kulturhaus Mestlin, mitten in Mecklenburg. 11.-13. November. Gute Fahrt nach Mestlin! Fotos: Reinhard Zabka Beitragsfoto: André Wirsig

Radebeuler Kunstpreis 2016

Dr. Susanne Köstering, Geschäftsführerin des Museumsverbandes Brandenburg, zur Verleihung des Kunstpreises an Reinhard Zabka am 15. 10. 2016: „Sehr geehrter Herr Wendsche, lieber Herr Zabka, liebe Frau Zabka, Sehr geehrte Festgäste, liebe Freundinnen und Freunde der Kunst, ich danke für die Ehre, anlässlich der Verleihung des Radebeuler Kunstpreises an Reinhard Zabka eine Laudatio sprechen zu dürfen. Meine kurze Rede besteht aus drei Teilen. Das Museum 1980 kauft Zabka eine alte Landarbeiterkate in Babe, einem Dorf im abgeschiedenen brandenburgischen Rhinluch. In diesem Künstlerhaus „erträumt“ er das Lügenmuseum als eine Wunderkammer mit skurrilen Objekten, die wie ein kleiner Wanderzirkus auf

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WuKaMenta #serkowitz – 100 Jahre DADA

7. Oktober um 19 Uhr ist die Eröffnung der Ausstellung im Lügenmuseum Radebeul Ausstellungsdauer: 08.10.2016 – 31.03.2017 WuKaMenta ist ein dreiteiliges Kunstprojektes. Der erste Teil fand im Juni zwei Wochen mit über dreißig Künstlern als Kunst im öffentlichen Raum auf dem Neumarkt Dresden statt. Der zweite Teil ist eine Präsentation der WuKamenta als Baustein der Feierlichkeiten zur Deutschen Einheit vor dem Rathaus Dresden. Der dritte Teil ist die Ausstellung WuKaMenta im Gasthof Serkowitz und bezieht sich auf 100 Jahre DaDa. Über 20 Künstler sind eingeladen zeitgenössische Positionen zu DaDa auszustellen. Die Eröffnung des Cabaret Voltaire 1916 war der

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WuKaMenta #neumarkt

Pilotphase vom 13.-26. Juni 2016 auf dem Dresdner Neumarkt. Dresden, Paris, New York, aus dem Traum eines Künstlers entstand – WuKaMenta #neumarkt. Mit der Idee des Schaudepots nähern sich die Museen wieder den Phänomen der Kunst- und Wunderkabinetten mit ihren Überraschungen. Die WuKaMenta #neumarkt verlässt das Elitäre und geht zu den Menschen auf die Straße. Täglich findet 17 Uhr etwas statt: Performances, Konzerte, Tanz und Theater. 33 Künstler agieren mit mobilen Galerien auf dem Neumarkt in Dresden. WuKaMenta #neumarkt – ist ein Labor, ein Markt, ein Festival und eine Messe. Unterhalb der Wahrnehmungsschwelle „Kunst“ verunsichern die Interventionen mit „heimlich“ und

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Laby – Bildergalerie

Zum jährlichen Herbst- und Weinfest in Radebeul kann man auf den Elbwiesen durch das wundersame Skulpturenlabyrinth wandeln und fantasievolle Bilderwelten erkunden. Das Labyrinth aus Paletten und Abfallholz bildet eine temporäre Ausstellungsarchitektur, ein raffinierter Irrgarten, in dem sich die Zeit aufzulösen scheint. Richard von Gigantikow baut wieder mit seinem Team einen Skulpturengarten und wählt dazu den Kniff eines Museums ohne Dach. Rings umher entsteht ein Garten von verschwenderischer Fantasie, dessen labyrinthischer Zauber den Gehenden in Träumen und beschaulicher Betrachtung versinken lässt. Die Arbeitsweise scheint eher dem Theater entnommen, den freien Projekträumen, oder den Off-Spaces. Sie fangen einfach an zu

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Laby – Filmgalerie

Richard von Gigantikow und sein internationales Künstlerteam erschaffen in fünf Tagen einen Ort der Begegnung und der Wunder. Quelle: YouTube Kanal Video von SCHLUPP VIDEO Das Labyrinth mit seinen Erbauer und Besucher. Quelle: YouTube Kanal Video von SCHLUPP VIDEO Der Skulpturengarten jubiLABY von Richard von Gigantikow geht am 27. September 2015 in Flammen auf. Quelle: YouTube Kanal Video von SCHLUPP VIDEO Beitragsfoto: André Wirsig

Gegenstimmen. Kunst in DDR 1976-1989

16. Juli bis 26. September 2016 ° Martin – Gropius – Bau, Berlin Die Ausstellung zeigt Bildkunst, die auf einem vielzelligen, vitalen, angstlos agierenden Netzwerk selbstbewusster Maler, Dichter, Performer, Aktionisten, Super-8-Filmer, Jazz- und Rockmusiker aufbaut, die auf der staatsabgewandten Seite nach Freiräumen suchten. Die Kuratoren Eugen Blume und Christoph Tannert fragen nach den eigentlichen Helden, wie das Gedächtnis von den Ost-West-Vergleichen befreien kann und wie diese „andere“ Kunst aus der DDR zu erklären ist. Der Ausstellungsbeitrag Interior Undergrund von Reinhard Zabka bezieht sich auf die Rauminszenierung Götzen-Ismen-Fetische im kaiserlichen Treppenhaus des Berliner Domes von 1985. Als Zabka vor

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