Anja Kaufhold

Eine Klangschale und mit einer Tusche + Pinsel + Papier Viele Arbeiten erzählen vom Kommen und Gehen, vom Verändern und Anschmiegen, Ein- und Durchdringen, vom Abgrenzen voneinander und doch immer vom großen Ganzen und Gemeinsamen. Ich führe im Schaffensprozess einen permanent Dialog mit den Werken, welcher mich durch den Alltag weiter begleitet. Dabei spielt die Zeit, das Warten, das Aushalten können, das Beobachten und die eigene Empfindsamkeit eine Rolle. Anja Kaufhold bei WuKaMenta #neumarkt 2017. Bilder: André Wirsig Anja Kaufhold Geboren 1967 in Braunschweig. Studium der Hochschule für bildende Künste Braunschweig. 1999-2015 Studienreisen nach Zypern, Barcelona, Prag, Paris,

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Klaus Liebscher

Farbe als Metapher Es gibt viele Farben, jede stimuliert ein Empfinden im Betrachter. Seine Psyche gerät in Schwingung, auch angeregt durch den Malvorgang des Künstlers, den um Wahrheit und Schönheit bemühten Einzelkämpfer, der weiß, dass Farben suggestive materielle Objekte sind, metaphysische Wesen – Energie. Farben fügen sich durch Strukturen und Farbfelder zu komplexen Bildern. Actions-Painting, Klaus Liebscher bei WuKaMenta #neumarkt 2017. Bilder: André Wirsig Klaus Liebscher zur WuKaMenta #neumarkt 2017. Film: Reinhard Zabka Klaus Liebscher bei der WuKaMenta Neumarkt 2016 Geboren 1940 in Niederpöbel/Schmiedeberg. 1959-1960 Produktionsarbeiter im VEB Feinwerktechnik Lauenstein. 1960-1961 Studium der Malerei an der Hochschule für

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Dadamenta grüßt WuKaMenta

Dadamenta in Weimer am 6. Mai 2017 Part 1: DADAMENTA Miau Part 2: DADAMENTA Weimer grüßt WuKaMenta Dresden Part 3: DADAMENTA Tanz Part 5: DADAMENTA — WuKaMenta Hymne Foto: Reinhard Zabka

Osteraktion im Lügenmuseum

Osteraktion im Lügenmuseum zu Radebeul: Ein Freiflugschein für die Phantasie. Das legendäre Museum der Dinge, die es nicht gibt, ist in den Osterferien wieder täglich 13-18 Uhr geöffnet. Spricht man dann die Wahrheit, wenn man im Lügenmuseum lügt? Ist nicht jeder ein wandelndes Lügenmuseum? Lügenmuseum, das ist ein höchst kompliziertes Thema, und es erhält quasi immer wieder von aussen Zuwachs. Es lügt mich, es lügt mich nicht. Das Publikum hat längst entschieden. Sie lieben es: das Lügenmuseum im Gasthof Serkowitz in Radebeul. Hier sein oder nicht sein, ist keine Frage mehr. Lügenmuseum, Kötzschenbrodaer Strasse 39, 10445 Radebeul Richard

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Weltlügenball 2017

Am 1. April, dem internationalen Weltlügentag, lädt das Lügenmuseum 19 Uhr zum Weltlügenball ein. Gefeiert wird 5 Jahre Lügenmuseum in Radebeul, 27 Jahre Durchhaltevermögen seit seiner Gründung in einem Brandenburgischen Dorf und sein 133. Geburtstag nach einer Legende. Fakenews hin, alternative Fakten her, das Lügenmuseum ist und bleibt aktuell. „Wer so wenig Phantasie besitzt, eine Lüge erst noch beweisen zu müssen, der sollte lieber gleich die Wahrheit sagen.“ Oskar Wilde belehrt so über den präzisen Blick von Lügen. Allein die Kunst weiß die erhabene Art des Lügens, um des Lügen willen zu bewerkstelligen. Der „Ambassador of the Museum

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Teilnehmende Künstler

Jörgen Bergmann, Kulturinsel Einsiedel, Knüppel und Schüttelreime; Bunte Republik Neustadt, Grenzstation mit Passkontrolle; Sophie Cau wird ein poetisches queleque chose feiern; Silvio Colditz, Neue Ausgabe des Maulkorbes mit Lesung; Ka Dietze, Performer mit langen Angeln; Kaspar Dornfeld, der Postkartenschreibservice; Justus Ehras, Telefone mit Geschichten vom Neumarkt; Roland Gorsleben, verteilt Urkunden für Labystan; Hannes Heyne, Spiel mit Natur-Klang-Dingen; Jan Heinke, Klangskulpturen, unvorbereitet aufeinander treffen und den Moment zum Klingen zu bringen; Robert Hennig und Irina Bugataja, Tanzstunden, es werden Freikarten verteilt; Michael von Hintzenstern, DADAMENTA trifft WuKaMenta; Richard von Gigantikow, baut ein Museum ohne Dach; Anja Kaufhold, Klangschalen und

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WuKaMenta 2017 – Spielregeln

1. Künstler entwickeln ihre Ideen, reichen Skizzen, Beschreibung und kurze Vita ein. 2. Ortsspezifisch, umräumen, ausräumen, einräumen, aussetzen, Spiel mit Unsichtbarem. 3. Zeitbezogen, die Stimmung einer Probe oder Übungsstunde, es wird nichts vorgeführt. 4. Situationsbezogen, spielen mit Aktion und Stille, mit Etwas und Nichts. 5. Prägen, auf dem Platz ein anderes Bild, drei Tage auf dem Platz präsent sein. 6. Multiplizieren, Irritieren, was Neues probieren, keine fertigen Produkte. 7. Intervenieren statt agieren, ungewöhnliche Strategien im öffentlichen Raum. 8. Keine Verletzung des Bodens, des Luftraumes, die Kunst ist ausgesetzt, nicht versichert. 9. Die Künstler übernehmen weitere Aufgaben im Rahmen

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Das Lügenmuseum entpuppt sich als das Wahre DDR Museum in Radebeul

Nach der Schließung des DDR Museums in Radebeul übernimmt das Lügenmuseum nun diese Rolle. Auch wenn das Lügenmuseum nicht in die Kategorie der Ostalgie gehört, können die Besucher authentische DDR Geschichte erleben: die Poesie des Untergrunds, die kostbaren Eigentümlichkeiten der ausgegrenzten Kunst, die unkonventionellen Ideen der ostdeutschen Subkultur. Sie verweisen auf die Hoffnungen und die Verzweiflungen stellvertretend ausgegrenzter Jugendlicher, auf die Macht der Phantasie im Angesicht der Zensur. Nach einer Einführung und einem Lügentee beginnt der Rundgang durch die zehn Räume. Der Raum „Atelier eines Dissidenten“ zeigt die Notstandskreativität der Mangelwirtschaft, der Raum „Vittoriale der Ostdeutschen“ die produktive

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RiRaRutsch zur DaDa-Dekade

Ausstellung von Richard von Gigantikow zur DaDa-Dekade 2012-2022 13.1. bis 22.2.2017 in Weimer, C.Keller & Galerie Markt 21 e. V.  DADAMENTA trifft WuKaMenta Die 2012 gestartete DADA-DEKADE hinterfragt 2017 unter dem Motto „Reformation, Revolution, Reklamation“ historische Ereignisse, die vor 500 bzw. 100 Jahren für Furore sorgten: Luthers Thesenanschlag und die Große Sozialistische Oktoberrevolution. Dabei reagiert sie zugleich auf brisante gesellschaftspolitische Entwicklungen. Anlässlich des sechsten Themenjahres wird deshalb die alljährliche Performance „Neujahrsempfang“ mit einer Ausstellung des Ideenmillionärs Richard von Gigantikow verknüpft, den „Die Zeit“ als „letzten Dadaisten des wilden Ostens“ bezeichnete. Der gebürtige Erfurter, der bereits in den 1980er

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Reinhard Sandner

Brikettfabrik Emanuel von Reinhard Sandner im Keller des Lügenmuseum in Gasthof Serkowitz 2016 Fotos: André Wirsig